Lehrfilm der FWB18

„Wie Arbeit Arbeit bleibt“

Drehleitfaden, Storyboard und Upload zu psychischer Belastung und Coping

Mindestens 1 Clip

Deadline 07.04.2026

Hochformat 9:16

Upload-Regeln

🔐 Interner Bereich: Clips + Einträge

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📝 Clip-Einträge (intern)

Kurz auf dem Handy eintragen, was ihr gedreht und hochgeladen habt.

Abschnitt 1: Arbeit „Was ist passiert?"
💡 Das sind nur Beispiele zur Inspiration! Nimm eine echte Situation die DICH belastet hat – das wirkt authentischer als nachgespielte Szenen.
ARBEIT 1.1
Selfie-Video auf Station:
Schildere eine belastende Arbeitssituation aus deinem Alltag.
→ Nah am Gesicht, Selfie-Perspektive
„Ich beseitige gerade das Blut im Bad nach einer Selbstverletzung."
ARBEIT 1.2 ⚠ Anamnese
Selfie-Video am Schreibtisch:
Etwas das dich emotional getroffen hat – Dokumentation, Übergabe, eine Nachricht.
→ Am Arbeitsplatz, Selfie-Perspektive
„Ich lese gerade eine schwere Anamnese." / „Zwangsmedikation verabreichen." / „Weinende Angehörige auffangen."
ARBEIT 1.3 Bett + Gurt
Selfie-Video auf Station:
Eine Situation die zeigt wie belastend der Alltag sein kann. Es muss nichts Extremes sein.
→ Stationszimmer, Flur oder Dienstzimmer
„Ich baue gerade das zweite Bett mit Gurt auf." / „Notfall auf Station." / „Überstunden, unterbesetzt, keine Pause."
Abschnitt 2: Freizeit „Es kommt wieder hoch"
💡 Inspiration: Zeige einen Moment wo die Arbeit in deiner Freizeit wiederkommt. Friedliche Umgebung, aber die Gedanken sind laut.
FREIZEIT 2.1 Arbeit... immer wieder
Nachts / Zuhause:
Du liegst wach und die Bilder von der Arbeit kommen wieder hoch.
→ Dunkler Raum, Gesicht vom Handy-Licht beleuchtet
„Es ist 2 Uhr nachts und ich kann nicht einschlafen." / „Ich hatte wieder Albträume von der Arbeit."
FREIZEIT 2.2 ... (abwesender Blick)
Draußen / Unterwegs:
Du bist eigentlich in der Freizeit, aber dein Kopf ist noch auf Station.
→ Draußen, Park, beim Sport – nachdenklicher Blick
„Ich gehe spazieren, aber meine Gedanken sind noch auf Station." / „Beim Sport kann ich nicht abschalten."
FREIZEIT 2.3 Station...
Mit Familie / Freunden:
Du bist unter Leuten, aber gedanklich woanders. Jemand redet dich an, du hörst nicht zu.
→ Esstisch, Couch, soziale Situation – abwesender Blick
„Ich sitze beim Abendessen und bin gedanklich komplett woanders." / „Mein Partner redet mich an, ich höre nicht zu."
Abschnitt 3: Falscher Weg Dysfunktionales Coping & Vermeidung
💡 Inspiration: Zeige wie du (oder eine fiktive Version von dir) mit der Belastung umgehst – auf eine Art die kurzfristig hilft aber langfristig nicht gut ist. Nicht wertend, einfach ehrlich.
DYSFUNKTIONAL 3.1
Dysfunktionales Coping:
Etwas das kurzfristig hilft aber langfristig schadet – Alkohol, Tabletten, emotional abstumpfen.
→ Dunkle Atmosphäre, alleine
„Drittes Bier. Hilft für heute Abend." / „Schlaftablette, sonst geht gar nichts." / „Ich fühle einfach gar nichts mehr."
VERMEIDUNG 3.2 Hey, kommst du? Sorry, kann heute nicht...
Vermeidung:
Der Belastung aus dem Weg gehen – Treffen absagen, sich isolieren, nicht darüber reden wollen.
→ Alleine, Handy, Rückzug
„Habe das Treffen abgesagt. Die verstehen mich eh nicht." / „Ich will einfach keinen sehen." / „Ich rede nicht mehr über die Arbeit."
DYSFUNKTIONAL 3.3 23:30
Dysfunktionales Coping (weitere Idee):
Spät abends, alleine, Substanzen oder Überarbeitung als Bewältigungsstrategie.
→ Späte Uhrzeit, alleine, dunkle Stimmung
„Alle schlafen schon. Ich komme nicht runter." / „Ich arbeite einfach noch mehr, dann denke ich nicht dran."
Abschnitt 4: Besserer Weg Funktionales Coping
💡 Inspiration: Zeige eine Strategie die nachhaltig hilft. Reden, Bewegung, professionelle Hilfe. Der Kontrast zu Abschnitt 3 soll spürbar sein – heller, wärmer, nicht mehr alleine.
FUNKTIONAL 4.1 Heute war echt hart...
Gespräch mit Vertrauensperson:
Mit jemandem reden der es versteht – Partner*in, Freund*in, Kolleg*in.
→ Zwei Personen im Gespräch, warme Atmosphäre
„Ich habe mit meiner Partnerin darüber geredet. Das hat gutgetan." / „Mein bester Freund kennt das, der hört einfach zu."
FUNKTIONAL 4.2
Bewegung / Kollegengespräch:
Rausgehen, Sport, frische Luft – oder einen Kollegen anrufen der das kennt.
→ Draußen, aktiv, erleichtert
„Bin spazieren gegangen und hab einen Kollegen angerufen." / „Sport hilft mir, den Kopf frei zu kriegen."
FUNKTIONAL 4.3 Supervision
Professionelle Hilfe / Supervision:
Zu wissen dass andere das auch kennen – Supervision, Teamgespräch, professionelle Beratung.
→ Mehrere Personen im Gespräch, offene Runde
„In der Supervision darüber gesprochen. Das hilft." / „Tagebuch schreiben." / „Achtsamkeitsübungen."
Abschnitt 5: Schluss „Wenn ich die Stationstür schließe..."
OFFEN 5.1 Station 3
Person (Selfie oder gefilmt):
„Wenn ich die Stationstür hinter mir schließe, habe ich alles vergessen. Ich freue mich auf meinen Hund und auf meine Freizeit."
→ Hand an der Stationstür, ruhig, überzeugt
📋 Tipps für den Dreh:
☐ Jede Person dreht mindestens 1 Clip – wer mehr will, gerne!
☐ Cliplänge pro Clip: 30–90 Sekunden
☐ Wenn es sich ergibt, deckt als Gruppe gern verschiedene Perspektiven ab (z. B. dysfunktional, Vermeidung und funktional). Kein Stress, falls etwas fehlt.
☐ Wenn möglich, nehmt auch die Stationstür-Szene mit auf.
☐ Alle filmen im Hochformat (9:16)
☐ Ruhiger Raum / ruhige Umgebung für guten Ton
☐ AirPods/Kopfhörer optional für klareren Ton
☐ Kurzer Test-Clip vorher: Bild & Ton okay?
☐ Falls Ton schlecht: Voiceover oder Texteinblendung nutzen
☐ Clips nicht per WhatsApp schicken (Qualitätsverlust) – bitte nur über den Upload-Link auf dieser Webseite hochladen.
Optional: Storyboard als PDF herunterladen

→ Ausführlich: Dreh-Leitfaden (Unterseite)
✉ Kontakt bei Rückfragen:
Falls etwas nicht per WhatsApp geklärt werden kann, schreibt an filmprojekt@mailbox.org.
Bei WhatsApp: kreative Fragen bitte an Christian, technische Fragen bitte an Paul.

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